Valentin trifft Asche – Gedanken, Fakten und Legenden zum heutigen Tag doppelter Vergänglichkeiten: Valentinstag & Aschermittwoch

Aschermittwoch UND St. Valentin an einem Tag! Soll ich mich denn nun heute, wie jedes Jahr, mit dem Motto aus Genesis 3, 19 auseinandersetzen: „Gedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst …“ ? Oder mit dem herrlichen Phänomen des, wissenschaftlich nachgewiesenen, akuten geistigen Rausches, das sich „Liebe“ nennt und rosarot durch unser Leben spukt? Doch verbindet beide Termine tatsächlich ein gemeinsamer Nenner: Sie stehen auf „Du per Du“ mit der Vergänglichkeit.

Inzwischen eine Institution bei ALLEN Parteien: Der Politische Aschermittwoch; Hier eine Kundgebung der SPD 2017, in Vilshofen an der Donau, Quelle Wikipedia

Desweiteren gilt für beide Termine, dass sich ganze Branchen die Hände reiben, angesichts des heute zu erwartenden Stroms an trinkfreudigen Gästen, des reißenden Absatzes an Fischgerichten und roter Rosen. Derweil blüht die Politik zu rhetorischer Hochform auf und so manche noch nicht – oder lange nicht mehr – ausgesprochene Liebe verlangt nach rosigem Bekenntnis, wovon nun wieder der Blumenhandel sowie Mon Chéri & Co. profitieren.

Somit dokumentiert der heutige Tag in doppelter Hinsicht den widersprüchlichen Umgang mit unserem „christlich-abendländischen“ Erbe, das wir ganz selbstverständlich dem Kommerz überlassen, während wir selbst die Trennung von Kirche und Staat sowie eine säkulare Lebensweise propagieren. Da lohnt es, spirituell, wie historisch, einmal einen Blick zurück auf den Ursprung sowohl von Aschermittwoch, wie auch des Valentin-Tags zu werfen:

Symbolische Verkörperung der Fastenzeit beim Karneval, Teilansicht eines Gemäldes von Pieter Brueghel dem Älteren

Seit dem 4. Jahrhundert leitet in der Westkirche der Aschermittwoch die Fastenzeit ein. die an die 40 Tage erinnert, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte (Mt 4,2 EU), und auf Ostern vorbereiten. Höhepunkt des katholischen Gottesdienstes an diesem Tag ist das Auftragen eines Aschenkreuzes auf die Stirn der Gläubigen, wobei der Pfarrer für jeden einzeln den biblischen Spruch „Gedenke Mensch …“ wiederholt. Der Empfang des Aschenkreuzes zählt zu den heilswirksamen Zeichen, den Sakramentalien. Mehrfach habe ich selbst dieses Aschenkreuz empfangen, im Rahmen des Aschermittwochs der Künstler, der in München alljährlich von Reinhard Kardinal Marx gehalten wird. Zurück geht dieser Brauch auf den katholischen französischen Schriftsteller Paul Claudel, „der nach dem 2. Weltkrieg verschiedene Künstler in Paris zum Gedankenaustausch einlud. Der Kölner Kardinal Frings schloss sich der Idee an. Seither treffen sich am Aschermittwoch in vielen europäischen Städten Bischöfe, Seelsorger, Gläubige und Künstler. Gemeinsam beginnen sie die Zeit der Besinnung und Buße“. erläutert der Bayerische Rundfunk auf seiner Homepage und überträgt das Hochamt traditionell aus dem Münchner Liebfrauendom, am heutigen 14. Februar, um 16 Uhr im BR-Fernsehen.

Ein Tag der Rückbesinnung auf Buße, für das die Asche schon im Alten Testament steht:

  • „Ich richtete mein Gesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn mit Gebet und Flehen, bei Fasten in Sack und Asche, zu bitten.“– Dan 9,3

    Titelbild zu meinem jourfixe-Blogbeitrag „Gedenke, Mensch, dass du Staub bist …“  mit Eindrücken vom Aschermittwoch der Künstler im Münchner Liebfrauendom 2015

Diese alljährliche Rückbesinnung auf die Vergänglichkeit erinnert mich wohltuend daran, dass Leben und Tod eine Einheit in meinem spirituellen Selbstverständnis bilden sollten, auch wenn es mir nicht immer leicht fällt, das zu akzeptieren, nicht zuletzt und gerade weil unsere Spaß-Gesellschaft dem Sensenmann gerne mal die Tarnkappe überstülpt.

Auf den Tod, nämlich den Märtyrertod, geht auch die Verehrung für mehrere, später heilig gesprochene Märtyrer namens „Valentin“ zurück, die mit diesem Tag in Verbindung gebracht werden. Wikipedia berichtet dazu: „Der 14. Februar wird als Valentinstag in verschiedenen christlichen Konfessionen gefeiert. Beispielsweise gilt er als Gedenktag im Heiligenkalender der anglikanischen Gemeinschaft. Darüber hinaus wird das Fest des Heiligen Valentin auch im Heiligenkalender der lutherischen Kirche aufgeführt. Bei der Revision des römisch-katholischen Heiligenkalenders im Jahre 1969 wurde jedoch der Festtag für St. Valentin am 14. Februar aus dem Römischen Generalkalender entfernt. In manchen Regionen, Diözesen und Ordensgemeinschaften wurde der Festtag in deren Eigenkalender aufgenommen (z. B. Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet)“.

Geoffrey Chaucer, Autor von, abgebildet als Pilger im „Ellesmere-Manuskript, ca. 1410

Es wird spekuliert, dass die erste Verbindung mit dem 14. Februar als Fest der Liebe auf Geoffrey Chaucers „Parlement of Foules“ (1382) zurückgeführt werden könne. Chaucer dichtete den Vers:

„Es geschah am Valentinstag
Als jeder Vogel kam, um seinen Partner zu wählen.“

Dieses hübsche Wortbild kann aber wohl nur sinnbildlich gemeint sein, denn Gesang und Paarung der Vögel Mitte Februar bringt in unseren Breitengraden noch nicht einmal die Erderwärmung zustande!

Die erste Beschreibung des 14. Februar als jährliches Fest der Liebe erscheint in der Charter of the Court of Love. Sie beschreibt große Festlichkeiten, mit denen ein opulentes Festmal, Wettbewerbe von Liebesliedern und -poesie einhergingen, sowie Turnierkämpfe und Tanz. Da jedoch zu diesem Ereignis keine weiteren Aufzeichnungen existieren, handelt es sich hierbei wohl um reines Wunschdenken, während die Große Pest vom Kontinent aus immer näher rückte …

Charles de Orléans im Wappen– und Statutenbuch des Ordens vom Goldenen Vlies (Den Haag, KB, 76 E 10, fol. 57r)

Das älteste erhaltene Werk zum Valentinstag ist ein Rondeau von Herzog Karl von Orléans aus dem 15. Jahrhundert an seine Frau, das wie folgt beginnt:

„Ich bin schon krank vor Liebe,
meine süße Valentine,“

– Karl von Orléans: Rondeau VI, Zeilen 1–2 (Quelle Wikipedia)

 Im Jahre 1797 brachte ein britischer Verleger das Werk The Young Man’s Valentine Writer heraus, das viele sentimentale Verse für junge Liebhaber enthielt, die selber keine eigenen zu dichten vermochten und somit begannt der – auch kommerzielle – Siegeszug des Valentintags als verallgemeinerndes Sprachrohr der Liebe. Der Umsatz an Valentinskarten stieg mit jedem Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert, man sagte „es“ auch mit Blumen und ist inzwischen vielfach zur virtuellen Liebeserklärung übergegangen.

Der Valentinstag steht für die Besiegelung von Liebe, als fragiles, leicht vergängliches Gut ebenso, wie für den Traum der Großen Liebe, als Notausgang der Seele.

In jedem Fall werden die Kassen weiter klingeln zum Valentinstag und auch zum ersten Tag der Fastenzeit … Ach Mensch, gedenke doch …!


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Dusko Goykovich der Meister der 5 Bs – Portrait zum 85. Geburtstag von Marcus Woelfle

Man glaubt es kaum, wenn man ihn in seiner wesentlich jüngeren Ausstrahlung auf der Bühne erlebt, aber am 14. Oktober 2016 feiert Dusko Goykovich seinen 85.Geburtstag. Er ist nicht nur einer der international erfolgreichsten Musiker seiner Wahlheimat München, er ist auch einer der vielseitigsten und hat längst einen festen Platz in der Jazzgeschichte. Zum einen ist er ein bedeutender Pionier in der Verbindung von Jazz mit balkanischen Musikelementen und damit ein Vorreiter der Emanzipation des europäischen Jazz. Zum anderen verlief ein wichtiger Teil seiner Laufbahn in Amerika bzw. an der Seite von Amerikanern wie Woody Herman oder Kenny Clarke. Geprägt wurde er auch vor allem von amerikanischen Trompetern und kaum einer kann so authentisch amerikanisch klingen wie er.

Der Zwiespalt zwischen dezidiert europäischem Jazz und amerikanischer Tradition, wie wir ihn in der letzten Zeit so oft erleben, in Duskos Musik ist er überwunden. Für mich ist Dusko Goykovich der Meister der 5 Bs, denn es gibt mindestens fünf Sparten mit dem Anfangsbuchstaben B, die er bestens beherrscht.

Zunächst einmal ist er berühmt für seelenvolle Balladen, die ihn zu einem Geistesverwandten von Miles Davis machen.

Das zweite B steht für Bebop, denn er ist ein Trompeter, der mit Feuer und Finesse in der Tradition von Dizzy Gillespie, Clifford Brown und Lee Morgan spielt.

Das dritte B steht für Bigband, denn er hat Zeit seines Lebens immer wieder bedeutende Bigbands bereichert oder geleitet.

Als viertes B ist das balkanische Element zu nennen.

Das fünfte B wurde vor allem in den letzten Jahren (etwa seit „Samba do Mar“, 2003) immer offenbarer. Er schwimmt in der brasilianischen Bossa wie ein Fisch im Wasser.

Wer will, kann als sechstes B den Blues hinzufügen; man assoziiert es nicht gleich mit ihm, aber Meilensteine wie „Woody’s Whistle“ (von Dusko 1965 für Woody Herman geschrieben, mit Duskos langjährigen Tenor-Weggefährten Sal Nistico als Solisten), gehören zu den zündenden Blues-Klassikern der Jazzgeschichte.

Seit man ihn nicht mehr einfach als jugoslawischen Trompeter bezeichnen kann, gilt er als Serbe. Es ist ein bisschen verzwickter. Dusko Goykovich erblickte 1931 im bosnischen Jajce das Licht der Welt. Über seine Herkunft hat er einmal erklärt: „Ich bin in Belgrad aufgewachsen, mein Vater war Montenegriner, meine Mutter stammte aus Serbien. Vor diesem Krieg haben wir in Kroatien ein Haus gebaut. Jetzt wurden dort alle Serben rausgehauen, und wir können nicht mehr hinfahren. Es hat nichts genützt, daß ich mit Politik nichts zu tun habe. Für die bin ich Serbe.“

Zu Beginn seiner Laufbahn standen die politischen Zeichen für Jazz ungünstig. Jazz spielen oder auch nur zu hören, war vor der Öffnung Jugoslawiens zum Westen verboten. Er tat es trotzdem und als es erlaubt war, glänzte er mit 19 schon als Mitglied der Bigband von Radio Belgrad. Mit nur sieben Dollar in der Tasche und seiner Trompete unter dem Arm setzte sich Dusko Goykovich 1956 nach Deutschland ab, lebte buchstäblich eine Zeitlang im Frankfurter Jazzkeller und wurde bei uns zu einer Sensation. Das Mitglied der Frankfurt-All Stars und der Orchester von Max Greger und Kurt Edelhagen lernte in kurzer Zeit nicht nur die deutsche Jazz-Elite kennen, sondern jammte auch mit amerikanischen Gästen wie Dizzy Gillespie oder Miles Davis, zwei seiner wichtigsten Vorbildern.

Im Lauf seiner langen Karriere spielte Dusko mit dem Who is Who des zeitgenössischen Jazz; hier vor einigen Jahren mit Paul Kuhn

Im Lauf seiner langen Karriere spielte Dusko mit dem Who is Who des zeitgenössischen Jazz; hier vor einigen Jahren mit Paul Kuhn, Quelle

1958 kam er als Mitglied der Newport-Youth Band um die Welt und erstmals nach Amerika. Mit diesem Jugendorchester hatte er sogar die Gelegenheit Louis Armstrong und Sidney Bechet zu begleiten. Zurück in Deutschland, um wertvolle Erfahrungen reicher, konnte man ihn mit führenden amerikanischen Musikern wie z. B. Oscar Pettiford hören, dem Bassisten der frühen Jazzmoderne schlechthin, aber auch mit Legenden des Deutschen Jazz wie Albert Mangelsdorff und Inge Brandenburg – meist Rundfunkmitschnitte, die erst Jahrzehnte später veröffentlicht werden. Er gehörte also schon zu den, wie man neudeutsch sagt, „angesagten“ Musikern, als er 1961 in die Staaten zog, um – man staune – noch zwei Jahre in Berklee Jazz zu studieren. Dieses Studium nahm er so ernst, daß er selbst Angebote von Count Basie, Stan Kenton und Benny Goodman ausschlug. Danach aber bereicherte er die Orchester von Herb Pomeroy, Maynard Ferguson und Woody Herman. Trotz Anerkennung in den Staaten zog es Dusko Goykovich nach Europa zurück.

Seit 1968 lebt er in München, dessen Jazz-Szene unendlich viel seinen Impulsen verdankt. Bereits seine erste Platte, die er frisch aus Amerika zurück, 1966 einspielte, unter anderem mit Mal Waldron am Klavier war ein Bekenntnis zu seinen Roots: „Swinging Macedonia“. Da gelang ihm die große Synthese, als er südosteuropäischen Geist in Jazz-Form goß. Auf seinem Album “Simple As It Is”, das 1970 im legendären Münchner Jazzclub Domicile eingespielt wurde, sagt er zu seinen Stücken, „sie kommen daher, woher ich komme, aus Serbien, aus Mazedonien. In der Form, in der Behandlung sind sie Jazz, verwenden dessen Techniken.“

Dusko Goykovich spielt 1978 im legendären Münchner Domicile mit Joe Haider (p), Mario Castronari (b), Roman Schwaller (sax), Joe Nay (dr), Quelle: schwallerjazz.com

Dusko Goykovich spielt 1978 im legendären Münchner Domicile mit Joe Haider (p), Mario Castronari (b), Roman Schwaller (sax), Joe Nay (dr), Quelle: schwallerjazz.com

Berühmt ist der große Lyriker der Trompete für sein Balladenspiel. Dazu meint er: „Das Balladenspiel ist nicht so einfach. Es hat sehr lange gedauert, bis ich das herausgefunden habe. Die ganzen Elemente: wie man bläst, wie weit man vom Mikrophon weg sein muß, welchen Sound man will und wie man das mit dem Hintergrund vereinigt, mit der Begleitung. Dafür braucht man große Konzentration. Man darf nicht nur Noten spielen, sondern muß wissen, in welchem Moment welche Note wie klingen soll. Wenn ich Balladen spiele, dann schwitze ich unheimlich, weil ich da jeden Ton überlegen muss. Bei schnellen Stücken, bei Bebop hat man keine Zeit, jede Note zu überlegen, aber bei langsamen Stücken, da zeigt sich, wie gut du bist.“

Man sollte Dusko – um es dem Anlass entsprechend mit Geburtstagsthemen zu demonstrieren, nicht nur in Standards wie „A Child Is Born“ hören (das er vorbildlich 1971 im Trio mit Tete Montoliu aufgenomen hat), sondern auch mit eigenen Balladen, unter denen sich poetischen Kleinode finden wie „In The Sign Of Libra“, mit dem der im Sternzeichen Waage Geborene sich selbst portraitiert hat. Obwohl die überwiegende Zahl seiner Alben, darunter so bekannte wie “Samba Do Mar” oder „Soul Connection“ (mit dem er 1993 bewegend von Miles Davis Abschied nahm), Combo-Aufnahmen sind, hat sich Dusko Goykovich im Laufe seiner Jahre immer auch der Bigbandmusik gewidmet, zunächst als Sideman, dann als Bandleader, Komponist und Arrangeur. So war er nach seinen Erfahrungen bei Ferguson und Herman ab 1966 Solist der Kenny Clarke – Francy Boland Big Band, des wichtigsten Orchesters, den der Jazz damals in Europa hatte, mit seiner Mischung aus amerikanischen Jazzgrößen und Musikern aus allen Ecken Europas genau der richtige Platz für Goykovich.

In den zahlreichen großorchestralen Klangkörpern, die seither mit seinem eigenen Namen verbunden sind, z.B. einer All Star Big Band, mit der er 2004 „A Handful Of Soul“ vorlegte oder der Bigband RTS, mit der er 2014 „Latin Haze“ aufnahm, springt der Funken seines Enthusiasmus auf eine wißbegierige Schar jüngerer Musiker über, die von seinen Erfahrungen profitieren. 1971 gründete er die „Munich Big Band“, 1987 bis 1993 leitete er das Landesjugend-Jazzorchester Bayern. Als „Eckpfeiler internationalen Bigband-Geschehens“ hat Thomas Fitterling einmal Dusko Goykovich zu Recht genannt.

Danach begann etwas, was man als Comeback bezeichnet hat. Zwei im Grunde gegenteilige Zeit-Tendenzen haben seither das an seiner Musik gefördert. Einerseits eine allgemeine Akzeptanz und Beliebtheit von Jazz mit nichtamerikanischen folkloristischen Wurzeln. Andererseits eine Strömung zu Gunsten der Tradition der klassischen Moderne im Jazz. Trompeter wie Miles Davis, Clifford Brown, Chet Baker, Dizzy Gillespie sind Kultfiguren der Jazzhörer und wenn jemand auf eigenständige Weise ihre Tradition fortführt, ja sogar (fast) noch zu ihrer Generation gehört, dann ist es Dusko Goykovich. Nun, Comeback ist das falsche Wort. Goykovich war, abgesehen von einer längeren, schweren Krankheit, nie weg von der Szene. Seit er aber in den 90er Jahren angefangen hat, für das Münchner Plattenlabel Enja regelmäßig, etwa alle zwei Jahre Alben zu veröffentlichen, wurde er international wieder sichtbarer. Oder sagen wir lieber allgegenwärtig. Nehmen wir das Album „5ive Horns & Rhythm“ von 2010 (Anspieltipp die „Samba Tzigane“ mit ihrer Verbindung zwischen Gipsy-Melodik und brasilianischer Rhythmik, wie sie natürlicher nicht sein kann). Acht Musiker aus ebenso vielen Ländern, nämlich Australien, Bosnien, Deutschland, Frankreich, Italien, Mazendoien, Serbien und den USA trugen zu Duskos Album bei und man kann ohne Übertreibung sagen, dass er selbst zur Szene fast all dieser Länder gezählt werden kann.

Dusko Goykovich mit Jazz-Fotograf Sepp Werkmeister

Dusko Goykovich mit Jazz-Fotograf Sepp Werkmeister

Dusko Goykovich, rund 70 Jahre personifizierte Jazzhistorie ist regelmäßig live zu erleben, aber auch in der radioJazznacht vom 15. Auf den 16. Oktober 2016, auf Bayern 2, wo er dem Verfasser dieser Zeilen Rede und Antwort steht.

Samstag
15. auf SO, 16.10.
00.05 – 02.00 Uhr
radioJazznacht mit Marcus Woelfle


Studiogast:
  Dusko Goykovich   zum 85. Geburtstag

Bayern 2 Radio

Details zur radioJazznacht

 

Autor dieses Portraits ist „Jazzman“ Marcus A. Woelfle, der für den jourfixe-Blog die Jazzbeiträge schreibt, zuletzt ein Portrait des Jazz-Fotografen Sepp Werkmeister

Website von Dusko Goykovich

Quelle Titel-Foto


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