jourfixe-News: Fr. 15. – Mi, 20.2. Termine und Meldungen unserer Kunst & Kulturschaffenden

„Do swidanija, liebe Freunde …  Freitag, den 15 Februar, um 19 Uhr, lädt MIR, das Zentrum für russische Kultur in München bei freiem Eintritt, 

Igor Kondakoff und Mila Wolrath

zu einem Gedenkkonzert für den Jazzpianisten Igor Kondakoff und seine Frau, die Schauspielerin Mila Wollrath„. Unter anderem mit dem bekannten Jazzpianisten Professor Leonid Chizhik und Bassist Peter Bockius.

Igor Kondakoff – So traurig. Erinnerungen an früher … … als ich den russischen Pianisten im damals angesagten Jazzclub Kleines Rondell kennen gelernt habe. Er spielte mit einem Bassisten, der auch Russe war und auch Igor hieß. Danach nahmen sie mich mit zur russisch-orthodoxen Osternacht. Ein unvergessliches Erlebnis, das mir Russland für einen Augenblick sehr nahe brachte, obgleich es damals noch unerreichbar hinter dem Eisernen Vorhang lag.


Am kommenden Samstag, 16. Februar, um 20 Uhr, gastiert endlich wieder einmal das Massel Tov Quintett in München, bei ars musica im Stemmerhof, mit ihrem fulminanten Repertoire osteuropäischer Musiken aus Klezmer, Balkan Grooves, Gipsy-Swing und russischen Balladen.

Die Band liegt mir besonders am Herzen, da sie vor nunmehr !25 Jahren bei mir, in meiner damaligen Kleinkunstbühne „Wirtshaus zum Isartal“ debütierte und dann durchstartete. U.a. wurde sie dem großen Giora Feidmann als lebendes Geburtstagspräsent übermittelt und vom israelischen Staat, als einzige deutsche und nicht-jüdische Band jemals, zu einer Tour durch das Land eingeladen.

Die Karten kosten im Vorverkauf  € 17 / € 14  und an der Abendkasse € 18 / € 15  Reservierung: reservierung@ars-musica-muenchen.de oder  Tel. (089) 666 98 597 wird dringend empfohlen! Hörproben und Einzelheiten aus der bewegten Chronik der Band > HIER 



Am Sonntag, den 17. Februar 2019, um 20.15 Uhr, im Kino Monopol, Schleißheimer Str. 127,  erfolgt die Münchner Ur-Aufführung des Films KOMPONISTINNEN – eine filmische und musikalische Spurensuche, in Anwesenheit der Filmemacher*in Kyra Steckeweh und Tim van Beveren Im Anschluss: Filmgespräch  Der Dokumentarfilm konnte nur dank eines Crowdfunding–Projekts und  mit Unterstützung des Vereins mfm – musica femina münchen, fertiggestellt werden. Vereins–Mitglied Karla Viebahn wurde dadurch zur Co-Produzentin. Die (Vorstands)Mitglieder Mary Ellen Kitchens und Susanne Wosnitzka wurden zudem für die Dokumentation als Expertinnen im Archiv Frau und Musik in Frankfurt/Main sowie in Rom interviewt.  Inzwischen wurde der Dokumentarfilm mehrfach ausgezeichnet.

Reservierung und weitere Details unter www.musica-femina-muenchen.de


Am Sonntag, 17.2., 11 Uhr/16 Uhr läuft auf München TV nochmals die Aufzeichnung  der WOYZECK-Produktion der inklusiven FREIEN BÜHNE MÜNCHEN. Sehenswert, auch wenn meiner Meinung nach keine Kamera der Welt so ganz den Zauber einfangen kann, der sich live auf der Bühne entfaltet. Aber allein schon die ungewöhnliche Form der Inszenierung von Regisseur Jan Meier und das Gänsehsut-Spiel des inklusiven Ensembles lohnt das Einschalten.
Gleich weiter mit den Erfolgsmeldungen der FREIEN BÜHNE MÜNCHEN geht es am Dienstag, 21.2. Um 18.30 Uhr findet im Gabriel Kino die Pressevorführung des Filmes „Die Goldfische“ statt, in dem das FBM-Ensemble-Mitglied Luisa Wöllisch, die vom Downsyndrom betroffen ist , eine Hauptrolle neben Stars wie Tom Schilling, Birgit Minichmayr, Jella Haase und Axel Stein spielt. > Trailer

Am Mittwoch, den 20.02. um 19.30 Uhr, in der  Pasinger Fabrik/Wagenhalle, sind meine Kollegen und ich an der Reihe, mit der Reprise des Historicals „Kann denn Liebe Sünde sein? Bruno Balz – Hitlers heimlicher Hitschreiber“
Albrecht von Weech, ein schillernder männlicher Interpret für Zarahs Hits, enthüllt deren Doppelbödigkeit
Albrecht von Weech (>Video-Portrait) brilliert als Chansonnier in diesem Historical von Gaby dos Santos, als Interpret der unvergesslichen UFA-Hits von Zarah Leander & Co., die der Vita des Textdichters Bruno Balz gegenüber gestellt werden, der als Schwuler verfolgt und als Lieferant von Durchhalte-Hits für die NS-Traumfabrik zugleich instrumentalisiert wurde. Am Piano: Thomas Erich Killinger, Erzähler: Schauspieler Lutz Bembenneck und Gaby dos Santos.
DETAILS zur Produktion finden sich auf der jourfixe-Homepage und im Beitrag „Zarahs Wunder“  in der Süddeutschen Zeitung/November 2018. 
 
Die Reprise wurde kurzfristig angesetzt, auf Grund der ausverkauften Vorstellung im November 2018. Daher empfiehlt es sich, die Plätze rechtzeitig zu sichern.  Karten € 18 / € 14 >online über München Ticket sowie an allen VVK-Stellen und an der Abendkasse oder Tel. Res.  82 92 90 79 / Di – So, 17.30 – 20.30 Uhr  

Im TV-Interview meldet sich unser jourfixe-Mitglied Heidi Meinzolt aus Zaragoza/Spanien . Das von ihr, im Rahmen der Münchner Sektion der IFFF, initiierte EU-FRAUENPROJEKT Women Vote Peace“ hat dort gerade eine Reihe Veranstaltungen und eine große Friedenskundgebung abgehalten: „Many women from all kinds of backgrounds joined us to discuss the current situation in Spain and the world. We concluded with a public peace action in the main square of Zaragoza. WILPF member Carmen Magallón Portolés (rechts im Foto) spoke about the importance of the Nuclear Ban Treaty.“
Mehr zum Gesamtprojekt und dem Auftakt in München findet sich im jourfixeblog.wordpress.com: „Her Story Complementing History“ 
Derweil stand die unverwüstliche Heidi bereits gestern wieder in München auf der Bühne und lieh der Mitbegründerin der IFFF / WILPF DEUTSCHLAND, Anita Augspurg, in einer szenischen Lesung ihre Stimme, im 
Ebenböckhaus der Landeshauptstadt München, im Rahmen der laufenden Reihe des Kulturforums München West zur Revolution in Pasing


Abschließend noch eine gute Nachricht für alle Freundinnen und Freunde des Jazz: Die Monacensia – das literarische Gedächtnis der Stadt München – eröffnet am heutigen Donnerstag, 14. Februar. ein neues Forum: „Jazz & Drinks im Atelier , bei gleichzeitiger Abendöffnung der Ausstellungen. Diese Neuigkeit dürfte nicht nur unseren Ersten Vorsitzenden, Thomas de Lates (Foto), freuen, der als Crooner selbst von dem Mangel an Auftrittsmöglichkeiten für Jazz-Musiker*Innen in München betroffen ist, sondern ALLE Jazzer*Innen, ob vor oder auf der Bühne. 

Folgetermin der Jazz-Reihe ist Freitag, 28. Juni, 19 Uhr

Drei Mal im Jahr sorgen Münchner Jazzbands für smoothe Rhythmen und schwungvolle Klänge im ehemaligen Atelier des Bildhauers Adolf von Hildebrand. Das Café Mon mixt dazu mondäne Drinks und serviert kleine Speisen.“ Der Veranstaltungssaal wird dazu mit Tischen und Stuhlen zu einem Club umgestaltet. Veranstaltungsleiterin ist Lisa-Katharina Förster, Monacensia im Hildebrandthaus

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