PresseClub München

Sternstunden im PresseClub München

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Ruthart Tresselt, langjähriger Vorsitzender

Seit meiner Zeit als Kreuzfahrt-Hostess meide ich privat Gruppen-Aktivitäten!  Daher bin ich auch dem PresseClub München zunächst nur aus beruflichen Gründen beigetreten, denn dieses Netzwerk ist ein veritables „Who is Who“ aus Münchner JournalistInnen sowie Medienverantwortlichen aus Wirtschaft, Politik und  Öffentlichem Leben – aber keineswegs ausschließlich. Für eine kleine, durchaus präsente, aber auch relativ „vogelfreie“ Kulturplattform wie dem jourfixe-muenchen birgt die Mitgliedschaft in einer solchen Institution einiges an Möglichkeiten und spricht darüber hinaus für die Aufgeschlossenheit des Clubs, dem ich dafür an dieser Stelle danken möchte, allen voran dem Vorsitzenden Ruthart Tresselt, der engagierten wie einfühlsamen Geschäftsführerin Angelica Fuss sowie dem stellvertretenden Geschäftsführer, Günther Elia Treppner, u.a. Internet- und Social-Media-Koryphäe vor Ort. Diese drei Persönlichkeiten sorgen an vorderster (Alltags)Front dafür, unterstützt durch den Vorstand, dass sich jeder im PresseClub persönlich willkommen und betreut fühlt.

Muenchen_karaetig_jourfixeBlogDas gilt nicht nur für alteingesessene und/oder namhafte Club-Mitglieder, sondern ebenso für Kreativ-EinzelkämpferInnen wie mich. Eine solche Akzeptanz ist anderswo im Münchner Medien- und Kultur-Establishment keineswegs gleichermaßen selbstverständlich.

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Viel Andrang bei den Veranstaltungen

Zu einer privaten Nutzerin dieser Institution hat mich sehr bald das breit gefächerte Programmangebot gemacht: Es ermöglicht mir, mich ganz nebenbei weiterzubilden und mir persönlich einen Eindruck von politischen und kulturellen Vorgängen sowie Personen des Öffentlichen Lebens zu verschaffen. In diesem intimen Rahmen erlebte ich z. B., wie Theo Waigel aus dem politischen Nähkästchen plauderte, u. a.  über die historische Strickjacken-Begegnung zwischen Kohl und Gorbatschow, die Waigel miterlebt hatte. Später vor der Tür wies er Jon Michael Winkler und mich auch noch launig auf die Schädlichkeit von Nikotin hin und für einen Moment umwehte uns zwei Raucher der Duft respektive Rauch der großen, weiten Weltpolitik 😉

Ich finde: Hintergrundinformationen und persönliche Begegnungen, wie im PresseClub geboten, waren noch nie so wichtig  wie heute, da uns soziale Netzwerke nur allzu oft zu oberflächlichen, vorschnellen Bewertungen oder gar zu Mobbing in der Anonymität verleiten!

Ude_Ehrenmitglied_PresseClub_MuenchenDiese Tendenz kritisierte jüngst auch Alt-OB Christian Ude, auf sich und seine Kollegen bezogen. In der Tat ist Politiker-Bashing im Netz wie in den Medien  inzwischen häufig anzutreffen, oft weil ein bestimmtes öffentliches Image zu Fehleinschätzungen führt. In diesem Punkt – und zwar über die Zunft der Politikschaffenden hinaus – kann ich Ude nur beipflichten. Sein engagiertes Plädoyer für mehr virtuellen Anstand hielt er im Rahmen einer Feierstunde, während der ihm die Ehrenmitgliedschaft im PresseClub verliehen wurde.

Ude_Ehrenmitgliedschaf_PresseClub-Muenchen_jourfixeBlogAls eine „demokratische Sternstunde“ bezeichnete sinngemäß Alt-OB und ebenfalls PresseClub- Ehrenmitglied Hans-Jochen Vogel den Abend.

Denn wer hielt die Laudatio?

Peter_Gauweiler_PresseClub_jourfixeBlogNiemand anders als Udes früherer Erzrivale, der sogenannte „Schwarze Peter“, alias Peter Gauweiler, der selbst humorig seinen Spitznamen einfließen ließ. Seine Rede sprühte auch sonst vor Esprit. Und politischer Fairness! Schon Ex-Promiwirtin Toni Netzle hatte mir einmal erzählt, wie witzig Gauweiler privat sei , so dass sie oft das Gefühl gehabt habe, es gäbe zwei Gauweilers: Den Hardliner für die Öffentlichkeit und den Schöngeist in ihrem Alten Simpl …Toni_Netzle_Gaby_dos_Santos_Nicht_immer-Simpl-PK_im-PresseClub

Toni hatte ich bereits zweimal bei eigenen Veranstaltungen im PresseClub zu Gast: 2010, bei der Pressekonferenz zur jourfixe-Collage „Das Lied von Lili Marleen“, im Tandem mit unserem gemeinsamen Freund Michael Wilke, Sohn von Lale Andersen  und 2012 (s. Foto, Quelle T. Netzle) bei der Präsentation meines Porträts „Nicht immer Simpl – Toni Netzle“ >>> http://www.presseclub-muenchen.de/veranstaltung-detail/preview-nicht-immer-simpl-toni-netzle-kuenstlerin-wirtin-zeitzeugin.html

Lounge im PresseClub

Lounge im PresseClub

Neue jourfixe-Produktionen respektive Aktivitäten stelle ich nach Möglichkeit im PresseClub vor. Sein Verteiler umfasst ca. 850 Mitglieder, die via Email regelmäßig über alle Club-Aktivitäten auf dem Laufenden gehalten werden;  d. h., selbst wer nicht erscheint, ist auf jeden Fall informiert, und diese Tatsache allein lohnt aus PR-Sicht schon. Desweiteren von Vorteil für Präsentationen ist das Renommee, das sich diese Plattform in über fünf Jahrzehnten erworben hat:

Hildegard Knef im Gespräch mit PresseClub-Mitgliedern (nicht mehr datierbar).

Hildegard Knef im Gespräch mit PresseClub-Mitgliedern (nicht mehr datierbar).

Hildegard Knef und Franz Josef Strauß, Hans-Dietrich Genscher oder Olof Palme, August Everding oder Mario Adorf, Gerhard Schröder oder Helmut Kohl. Seit seiner Gründung am 16. März 1950 besuchten unzählige Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport den Münchner PresseClub. “                (Zitat Homepage/Presseclub)

http://www.presseclub-muenchen.de/club-geschichte.html

http://www.presseclub-muenchen.de/unsere-gaeste.html

Kardinal_Marx_PresseClub_jourfixeBlogAls eine schöne Tradition empfinde ich die Veranstaltungen mit Kardinal Marx – als letzte des alten – und mit dem evangelischen Landesbischof  Heinrich Bedford-Strohm – als erste des neuen Jahres. Vergangenen Dezember erschien der Kardinal übrigens erstmals nicht im Ornat sondern in schlichtem Anzug-Schwarz, und ich fragte mich, ob dies wohl ein Beitrag zur neuen Linie des Papstes sei …  (Hierzu s. auch meinen Blog von Ende Februar/Anfang März zu Michael Mandlik und dem Vatikan)landesbischof_bedford_strohm_PresseClub_jourfixeBlog

Die Veranstaltungen Anfang 2012 und vor allem Anfang 2013 mit Landesbischof Bedford-Strohm erwiesen sich als für mich nachhaltig: Die Dynamik und Leidenschaft mit der Bedford-Strohm auftrat sowie die Schlüssigkeit seiner Ausführungen, gaben mir den endgültigen Anstoß, mich nunmehr aktiv meinem Glauben zuzuwenden, womit sich in meinem Fall über den PresseClub Kreise geschlossen haben.

ÖFFENTLICH sind die Veranstaltungen des PresseClub Forums. Für alle Blog-LeserInnen, die jetzt neugierig geworden sind, bietet sich gleich am kommenden Montag eine Veranstaltung des Forums an, die uns thematisch alle betrifft:

Presseclub Forum 05.05.2014 (19:00) Marienplatz 22, Eingang zum Lift in den 2. Stock in der Paulaner Gasttätte(direkt neben Hugendubel), Eintritt frei

Der NSA-Abhörskandal – Sind wir den Spionen im Netz hilflos ausgeliefert?

http://www.presseclub-muenchen.de/veranstaltung-detail/der-nsa-abhoerskandal.html

Ein Blick mehr auf die liebevoll und ausführlich gestaltete Homepage lohnt. Auch die vielen Momentaufnahmen aus dem PresseClub-Betrieb, die ich mit freundlicher Genehmigung für diesen Blog verwendet habe, stellen nur einen Bruchteil des Fotomaterials dar, welches zu einem virtuellen Spaziergang durch die Vita und das Programm-Angebot dieser Münchner Institution einlädt:

http://www.presseclub-muenchen.de/home.html

Regelmäßig organisiert der PresseClub für seine Mitglieder auch ausgefallene Exkursionen, so zuletzt auf den Kirchturm von Mariahilf, wo es, neben der Schönheit von München, gepaart mit einigen Bausünden, eine Rarität zu bewundern gab. Ich zitiere aus dem Infotext des PresseClubs:

carillon

Beisp. für ein Carillon aus Flandern

„Am 1. Mai ist es genau ein Jahr her, dass Bayerns größtes spielbares Glockenspiel in München eingeweiht wurde. Das Carillon mit 60 neu gegossenen Bronzeglocken befindet sich im Turm der Mariahilfkirche – über der Auer Dult. (…) Münchens Stadtcarillonneur Stefan Duschl wird dort von seinem Carillon erzählen und ein paar musikalische Kostproben geben.“ Das Carillon sieht für Laien aus, wie eine Mischung aus Orgel und Klavier und entfaltet filigranen Zauber, zumindest von unten aus. In Auer Dult Zeiten finden regelmäßig Führungen statt, über welche u. a. die Homepage der Kirche Auskunft erteilt.

http://mariahilf-muenchen.de/index.php?option=com_events&task=view_detail&agid=586&year=2014&month=05&day=02&Itemid=97

Auch die Lange Nacht der Musik, am Samstag, 17.5., wird ein halbstündiges Carillon-Konzert an der Mariahilfkirche, um 19.30 Uhr, „einläuten“. Sicher eine besonders stimmigsvolle Art, in die Musiknacht zu  starten! Doch damit wäre ich bei einem neuen Thema angelangt, über das ich Ende nächster Woche an gleicher Stelle berichten werde, im Anschluss an die Pressekonferenz der Münchner Kultur-GmbH zur Langen Nacht der Musik 2014 …

http://www.muenchner.de/musiknacht/

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